Unabhängige Tests Aktualisiert April 2026 387 Self-Hosting-Guides 5 VPS-Anbieter getestet

guide

So hostest du Ghost selbst auf einem VPS (Komplette Anleitung)

Lerne Schritt für Schritt, wie du Ghost auf einem VPS selbst hosten kannst, einschließlich der Installation und Konfiguration deiner eigenen Blogging-Plattform.

So hostest du Ghost selbst auf einem VPS (Komplette Anleitung)

Ghost ist eine leistungsstarke Open-Source-Blogging-Plattform, die perfekt für Entwickler und Homelabber geeignet ist, die eine minimalistische, aber funktionsreiche Website erstellen möchten. In dieser Anleitung werden wir erkunden, wie du Ghost auf einem VPS selbst hosten kannst und alles von der Installation bis zur Konfiguration abdecken.

Warum einen VPS für Ghost wählen?

Das Hosten von Ghost auf einem VPS bietet Flexibilität, bessere Leistung und vollständige Kontrolle über deine Umgebung. Mit einem VPS kannst du dein Setup an deine spezifischen Bedürfnisse anpassen, bessere Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten und die Einschränkungen des Shared Hostings vermeiden.

Wenn du einen VPS-Anbieter auswählst, ziehe die folgenden Alternativen in Betracht:

VPS-AnbieterMonatspreis (EUR/USD)Funktionen
Contabo VPS5,99 EURHohe Speichermöglichkeiten, ideal für Anfänger
Hetzner Cloud4,15 EURPreiswert, zuverlässige Leistung
DigitalOcean6 USDBenutzerfreundliche Oberfläche, ausgezeichnete Dokumentation
Vultr6 USDGlobale Datenzentren, flexible Preisgestaltung
Linode (Akamai Cloud)5 USDStarke Entwicklergemeinschaft, guter Support

Du findest weitere Optionen, indem du unseren umfassenden VPS-Vergleich überprüfst.

Voraussetzungen

Bevor du loslegst, stelle sicher, dass du Folgendes hast:

  1. Einen VPS: Wähle einen der oben genannten Anbieter.
  2. Domainname: Optional, aber für ein professionelles Setup empfohlen.
  3. Grundkenntnisse in Linux: Vertrautheit mit Befehlszeilenoperationen.

Schritt-für-Schritt-Installationsanleitung

Schritt 1: Richte deinen VPS ein

  1. Melde dich bei deinem VPS an: Verwende SSH, um auf deinen Server zuzugreifen:

    ssh root@your_vps_ip
  2. Aktualisiere dein System: Halte deine Pakete auf dem neuesten Stand.

    sudo apt update && sudo apt upgrade -y

Schritt 2: Installiere Node.js

Ghost läuft auf Node.js, also musst du es installieren:

  1. Füge das NodeSource PPA hinzu:

    curl -sSL https://deb.nodesource.com/setup_16.x | sudo bash -
  2. Installiere Node.js:

    sudo apt install -y nodejs
  3. Überprüfe die Installation:

    node -v
    npm -v

Schritt 3: Installiere Ghost CLI

Ghost CLI erleichtert die Installation und Verwaltung von Ghost:

sudo npm install -g ghost-cli

Schritt 4: Erstelle ein Verzeichnis für Ghost

Erstelle einen Ordner und wechsle in ihn hinein:

mkdir -p /var/www/ghost
cd /var/www/ghost

Schritt 5: Installiere Ghost

Führe nun den Ghost-Installationsbefehl aus:

sudo ghost install

Während der Installation wird die CLI Fragen zu deiner Datenbank- und E-Mail-Konfiguration stellen. Folge den Eingabeaufforderungen und gib geeignete Antworten ein.

Schritt 6: Konfiguriere Nginx

Ghost benötigt einen Webserver, und Nginx ist eine beliebte Wahl:

  1. Installiere Nginx:

    sudo apt install nginx -y
  2. Richte einen Serverblock ein:

    Erstelle eine neue Serverblock-Datei für deine Domain:

    sudo nano /etc/nginx/sites-available/ghost

    Füge die folgende Konfiguration hinzu:

    server {
        listen 80;
        server_name your_domain.com;
        location / {
            proxy_pass http://127.0.0.1:2368;
            proxy_http_version 1.1;
            proxy_set_header Upgrade $http_upgrade;
            proxy_set_header Connection 'upgrade';
            proxy_set_header Host $host;
            proxy_cache_bypass $http_upgrade;
        }
    }
  3. Aktiviere den Serverblock:

    sudo ln -s /etc/nginx/sites-available/ghost /etc/nginx/sites-enabled/
    sudo nginx -t
    sudo systemctl restart nginx

Schritt 7: Starte Ghost

Starte den Ghost-Dienst, um dein Blog zu starten:

sudo ghost start

Schritt 8: Greife auf dein Blog zu

Navigiere zu http://your_domain.com in einem Webbrowser, um dein neues Ghost-Blog zu sehen.

Verwendung von Ghost mit Docker

Wenn du Container bevorzugst, kannst du Ghost auch mit Docker ausführen. So geht’s:

  1. Installiere Docker und Docker Compose:

    sudo apt install docker.io docker-compose -y
  2. Erstelle eine Docker Compose-Datei:

    version: '3'
    services:
      ghost:
        image: ghost:latest
        restart: always
        volumes:
          - ./ghost/content:/var/lib/ghost/content
        environment:
          - url=http://your_domain.com
        ports:
          - "2368:2368"
  3. Führe Docker Compose aus:

    docker-compose up -d

Dieses Setup ermöglicht es dir, Ghost in einer containerisierten Umgebung auszuführen, was Updates und Skalierbarkeit vereinfacht.

FAQs

Frage 1: Kann ich Ghost kostenlos selbst hosten? Obwohl die Ghost-Software Open Source und kostenlos ist, benötigst du einen VPS oder Hosting-Plan, der monatliche Kosten verursacht. Der Mindestpreis für VPS-Server wie Hetzner beginnt bereits bei 4,15 EUR/Monat. Überprüfe VPS-Anbieter, die zu deinem Budget passen, aber denke daran, dass die Leistung entscheidend ist.

Frage 2: Wie oft sollte ich Ghost nach der Installation aktualisieren? Es wird empfohlen, regelmäßig nach Ghost-Updates zu suchen, mindestens einmal im Monat. Ghost-Updates enthalten typischerweise wichtige Sicherheitspatches und neue Funktionen. Du kannst deine Installation aktualisieren, indem du ghost update im Verzeichnis deiner Ghost-Installation ausführst, um ein reibungsloses und sicheres Blogging-Erlebnis zu gewährleisten.

Frage 3: Ist es möglich, eine bestehende Website nach Ghost zu migrieren? Ja, Ghost bietet Tools und Plugins, die dir helfen können, von WordPress oder anderen Plattformen zu migrieren. Du musst deine Inhalte in einem von Ghost unterstützten Format exportieren und dann in die neue Installation importieren. Details zum Migrationsprozess findest du in der Ghost-Dokumentation.

Beginne deine Selbsthosting-Reise mit Ghost! Mit den obigen Anweisungen wirst du in kürzester Zeit ein vollständig funktionierendes Blog auf deinem VPS haben.